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Charles Bukowski
"Ich bin kein lyrischer Entertainer. Wenn du einen ganzen Monatslohn in vier Stunden auf dem Rennplatz verloren hast und abends um zehn in deine Bude kommst und dich an die Schreibmaschine setzt, dürfte es dir verdammt schwer fallen, irgendwelchen schöngeistigen, rosaroten Bullshit hinzuschreiben." Charles Bukowski
"Jede Zeile von Bukowski ist infiziert vom Terror des amerikanischen Alptraums."
Henry Miller
"Charles Bukowski hat Schönheit gefunden, wo sie keiner vermutet hat, und wo die meisten noch nicht einmal danach gesucht haben"
Michael Althen
»Seine Sauf- und Liebesgeschichten enthalten mehr Zärtlichkeiten als alle glanzpolierten Liebesfilme zusammen.«
Frankfurter Rundschau
Bukowskis Gedichte sind komprimierte Kurzgeschichten, und sie handeln immer von einem "Augenblick der Wahrheit". Diese Geschichten beschreiben Selbstmörder in heruntergekommenen Löchern, Typen, die es nicht mehr schaffen und nichts mehr zu verlieren haben, Baumwollfelder, dreckige Arbeit, verlorene Pferdewetten, gescheiterte Footballspieler, Alkohol, Sex, auch manchmal die Zukunft: manchmal brutal, manchmal zynisch, manchmal grotesk oder grimming, aber immer spürt man den Tod."
Jörg Fauser
Bukowski schreibt Klartext. Er benutzt keine unnötigen Schnörkel um die Erfahrungen, die er in seinen Underdog-Jahren gesammelt hat, an den Mann zu bringen. Wie er von sich selbst sagt: "Geld zu haben ist das eine, Blut in den Adern das andere". Würde eine Öko-Test-Institut seine Gedichte bewerten, käme sie zu der Analyse: enthält keine Füllmittel, keine Farbverstärker, keine naturidentischen Aromastoffe, keine Konservierungsmittel - seine Gedichte halten sich solange wie das Leben selbst. Bukowski wird oft in der Tradition der Beatniks gesehen. Man kann sicher eine Linie sehen zwischen Leuten wie Kerouac, Ginsberg, Burroughs, Norse und ihm, jedoch ist sie oft unterbrochen. Das gemeinsame Element ist das Schreiben von einer Außenwarte der Gesellschaft aus. Die Beatgeneration bestand aus jungen Schriftstellern, Bukowski war 35 als er zu schreiben anfing: "Ich kam aus dem Krankenhaus und fing an, Gedichte zu schreiben. Keine Ahnung, warum. Hatte einen Magendurchbruch gehabt. Vielleicht hat es damit zu tun.". Seine erste Kolumne, die er in einer Undergroundzeitschrift in L.A. (Open Pussy) veröffentlichte, nannte er dann auch selbst: "Notes of a dirty old man". Mischa Reinhardt
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